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Bezirksversammlung Dingolfing-Landau | Einstimmige Wiederwahl der Führungsspitze Drucken

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Am 24. März 2026 lud Kfz-Innung zur Bezirksversammlung für den Bezirk Dingolfing-Landau in den Landgasthof Räucherhansl in Loiching. Vertreter von rund einem Dutzend Kfz-Betrieben folgten der Einladung und verbrachten einen interessanten Abend mit juristischem und branchenspezifischem Input und regem Austausch unter den Kollegen und Kolleginnen.

Zunächst begrüßte Johann Dengler als amtierender Bezirksmeister die Anwesenden. Als erstes Highlight referierte der Rechtsanwalt Dr. Mathias Allmansberger über die Regressansprüche, die Versicherer im Bereich der Unfallschadenabwicklung zunehmend an Werkstätten zu stellen versuchen. Die anwesenden Kfz-Gewerbetreibenden erfuhren insbesondere ganz praktisch, wie sie sich gegen unrechtmäßige Forderungen von Seiten der Versicherer zur Wehr setzen können.

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Höhepunkt der Veranstaltung war die Wahl des Bezirksmeisters und seiner Stellvertreter, die von Obermeister Michael Krammer geleitet wurde. Der amtierende Bezirksmeister Johann Dengler und seine beiden Stellvertreter Andreas Schneil und Adolf Ingerl wurden dabei einstimmig wiedergewählt.

 

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Herzlichen Glückwunsch an Bezirksmeister Johann Dengler sowie seine Stellvertreter Andreas Schneil und Adolf Ingerl zur einstimmigen Wiederwahl! Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und eine starke Hand für unser Kfz-Gewerbe.

 

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Anschließend präsentierte der frisch wiedergewählte Bezirksmeister Johann Dengler aktuelle Zahlen und Einschätzungen zur Situation des niederbayerischen Kfz-Gewerbes und zog dabei eine insgesamt stabile, leicht positive Bilanz beim Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen, wobei der Anteil der Elektromobilität kontinuierlich wachse – ein Trend, den das Kfz-Handwerk ernst nehmen und aktiv mitgestalten müsse. Als Beleg führte Dengler an, dass der Anteil rein elektrischer Fahrzeuge und Plug-in-Hybride zusammengenommen an den Neuzulassungen insgesamt von gut 20 % im Jahr 2024 auf knapp 30 % im Jahr 2025 angestiegen sei.

 

Zugleich übte er deutliche Kritik an der staatlichen E-Auto-Prämie, die aus seiner Sicht volkswirtschaftlich fragwürdig und deren Ausgestaltung zudem praxisfern sei. Die für die Prämie vorgesehenen rund drei Milliarden Euro könnten etwa beim Ausbau der Infrastruktur deutlich sinnvoller eingesetzt werden. In der aktuellen Form werde die Prämie hingegen vor allem Elektro-Auto-Herstellern außerhalb Europas, insbesondere aus China, zugutekommen.

 

Ebenso warnte er vor den Plänen der EU zur Überarbeitung der Altfahrzeugverordnung, deren Entwürfe teilweise einer faktischen Enteignung von Besitzern älterer, jedoch potenziell noch fahrtüchtiger Fahrzeuge gleichkämen. Mit Nachdruck appellierte er an die Politik, Verbraucher nicht weiter zu entmündigen und die Berufsfreiheit des Kfz-Handwerks nicht weiter einzuschränken. Die Ziele von Recyclingquote und Nachhaltigkeit wollte Dengler damit freilich nicht in Frage stellen – im Gegenteil: „Reparieren statt Wegwerfen“ sei seit jeher ein zentraler Bestandteil der DNA der Kfz-Branche.


 

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