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Bezirksversammlung Rottal-Inn | Wechsel in der Führung |
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Am 30. April 2026 fand die Bezirksversammlung der Kfz-Innung Niederbayern für den Landkreis Rottal-Inn im Inntalhof in Kirchdorf am Inn statt. Vertreter von rund einem Dutzend Kfz-Betrieben aus der Region nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch sowie zur Information über aktuelle Entwicklungen in der Branche.
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Nach der Begrüßung durch Obermeister Michael Krammer stand zunächst ein Fachvortrag von Rechtsanwalt Dr. Mathias Allmansberger von der Kanzlei Voigt auf dem Programm. Thema waren erneut die Regressansprüche von Versicherungen im Rahmen der Unfallschadenabwicklung. Die Teilnehmer erhielten praxisnahe Hinweise, wie sie sich gegenüber unberechtigten Forderungen rechtssicher positionieren können.
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Hightlight der Versammlung war die Neuwahl der Bezirksführung. Der bisherige Bezirksmeister Jürgen Schlehaider hatte auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Die Kfz-Innung Niederbayern dankt ihm herzlich für sein langjähriges und engagiertes Wirken! Zum neuen Bezirksmeister wurde Manuel Dormeier gewählt. Andrej Ungefug wurde als stellvertretender Bezirksmeister im Amt bestätigt, während Alois Stallhofer dieses Amt erstmals übernimmt.
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In seinem anschließenden Bericht gab der neu gewählte Bezirksmeister einen Überblick über die aktuelle Situation im Kfz-Gewerbe in Niederbayern. Die wirtschaftliche Lage schätzte er als stabil mit leicht positiver Entwicklung ein, insbesondere im Bereich des Neu- und Gebrauchtwagenverkaufs. Gleichzeitig gewinnt die Elektromobilität weiter an Bedeutung: Der Anteil von Elektrofahrzeugen und Plug-in-Hybriden an den Neuzulassungen ist zuletzt deutlich gestiegen. Kritisch bewertet wurde in diesem Zusammenhang die aktuelle Ausgestaltung staatlicher Fördermaßnahmen für Elektromobilität. Aus Sicht der Innung besteht insbesondere beim Ausbau der Infrastruktur weiterhin erheblicher Handlungsbedarf.
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Auch europäische Regulierungsvorhaben standen im Fokus der Diskussion. Geschäftsführer Josef Huber wies auf mögliche Auswirkungen der geplanten Überarbeitung der Altfahrzeugverordnung hin. Dabei betonte er die Bedeutung praxisnaher Lösungen, die sowohl ökologische Ziele als auch die Interessen von Verbrauchern und Betrieben berücksichtigen. Der Grundsatz „Reparieren statt Wegwerfen“ bleibt dabei ein zentrales Leitmotiv des Kfz-Handwerks.
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