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Falschen Sprit getankt – was nun? Drucken

An größeren Tankstellen passiert es nahezu täglich: Ein Kunde hat falsch getankt, meist Benzin statt Diesel. Dann heißt es einen kühlen Kopf bewahren. „Zunächst sollte keinesfalls der Motor gestartet werden“, warnt ein Sprecher des Kraftfahrzeuggewerbes.


Bereits das Einschalten der Zündung kann Probleme verursachen. Dabei wird nämlich oft schon Kraftstoff in Richtung Motor gepumpt. Und dort vermag der falsche Sprit Schaden anzurichten: also lieber das Auto erst mal von der Zapfsäule beiseite schieben. Der häufigste Fehler beim Tanken ist Benzin statt Diesel. Die dünnen Zapfpistolen für Bleifrei passen nämlich in die größeren Einfüllstutzen der Selbstzünder. Umgekehrt geht das nicht.


Erst wenige Dieselfahrzeuge haben einen Schutz vor Fehlbetankung, der nur die richtigen, dickeren Zapfrohre zulässt. Die clevere Sperre im Einfüllrohr bedingt übrigens, dass der Tankrüssel recht weit in den Stutzen eingeführt werden muss. Sonst öffnet sie unter Umständen nicht richtig.


Sind nennenswerte Mengen Benzin statt Dieselöl ins Auto geflossen, heißt es: Tank leeren lassen. Versehentlich Diesel in einen Benziner zu füllen, ist wegen der unterschiedlichen Durchmesser des Einfüllstutzens kaum möglich. Ausgenommen ist lediglich das Betanken mit Diesel aus einem Reservekanister. Deshalb Vorsicht beim Tanken aus fremden Kanistern! Keine Verwechslung gibt es beim Gas. Die Zapfvorrichtungen für Erdgas (CNG – Compressed Natural Gas) und LPG (Liquefied Petroleum Gas) sind unterschiedlich.

 

Quelle: Pro Motor Oktober 2010


 

 

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