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Kfz-Gewerbe sichert die individuelle Mobilität Drucken

Die Kfz-Innung Niederbayern lädt CSU-Abgeordnete Dr. Petra Loibl zum Austausch ein


Dingolfing. „Im Gegensatz zu anderen Branchen sind wir bis jetzt weitestgehend mit einem blauen Auge durch die Corona-Pandemie gekommen.“ beginnt Josef Huber, Geschäftsführer der Kfz-Innung Niederbayern, das gemeinsame Gespräch mit der CSU-Landtagsabgeordne-ten Dr. Petra Loibl und Johann Dengler, Bezirksmeister für den Landkreis Dingolfing-Landau und Kfz-Mechaniker-Meister aus Wendelskirchen. „Doch ein weiterer Lockdown würde für viele unserer Mitgliedsbetriebe den finanziellen Ruin bedeuten“, mahnt Huber. Dr. Loibl erklärt dazu: „Der Freistaat Bayern wird alles in Bewegung setzen, um einen erneuten Lockdown zu vermeiden. Ich persönlich bin auch gegen einen solchen. Neue Einschränkungen wären eine gesamtgesellschaftliche Katastrophe. Deshalb ist das Impfen, aber auch die Bereitschaft un-serer Bürgerinnen und Bürger, sich impfen zu lassen, für uns alle existenziell.“

Die Kfz-Innung Niederbayern vertritt aktuell 770 überwiegend mittelständische inhaberge-führte Betriebe aus dem Kraftfahrzeuggewerbe und ca. 12.000 Beschäftigte und Auszubil-dende. Bayernweit sind es rund 7.000 Kfz-Innungsbetriebe mit 140.000 Beschäftigten und Auszubildenden. „Diese Zahlen zeigen die Wichtigkeit und damit auch die Systemrelevanz des niederbayerischen Kfz-Gewerbes für die Wirtschaft. Trotzdem ist auch in unserem Gewerbe der Strukturwandel spürbar, der durch die Corona-Pandemie weiter verschärft wurde. Beson-ders kleine oder familiengeführte Betriebe sind hiervon stark betroffen und haben mit den Fol-gen zu kämpfen“, erklärt Johann Dengler, Inhaber der Auto Dengler e.K.

Ein weiteres wichtiges Thema des Gesprächs ist der Erhalt der individuellen Mobilität. „Wir alle, vor allem wir hier im ländlichen Raum, wollen und müssen mobil sein; denn Mobilität ist Grundlage für soziale, wirtschaftliche und gesellschaftliche Teilhabe. Unser (nieder-) bayeri-sches Kfz-Gewerbe leistet einen wertvollen Beitrag, um den motorisierten Individualverkehr sicherzustellen.“, so die Abgeordnete. Zugleich müsse aber erkannt werden, dass die Lösung für weniger CO2-Emissionen im Verkehr nicht darin liegt, die einzelnen Verkehrsmittel gegen-einander auszuspielen und das Auto jetzt zu verteufeln. „Unsere Bürgerinnen und Bürger brau-chen ein ausgewogenes, effektives und attraktives Angebot von Auto, ÖPNV, Rad, Schiene und Wege, damit sie nachhaltig und multimodal unterwegs sein können. Nur so erreichen wir eine weitgehende Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung“, ist sich Dr. Loibl sicher. Auch Josef Huber unterstützt das Ziel des Pariser Klimaabkommens und spricht sich für einen klimaneut-ralen Verkehr aus. „Die Kfz-Innung Niederbayern steht für eine umweltfreundliche, sichere so-wie bedarfsgerechte und bezahlbare Mobilität. Doch die Rahmenbedingungen müssen tech-nologieoffen gesetzt und wettbewerbsneutral gestaltet werden. Wir dürfen nicht nur die Neuwagenflotte betrachten, auch der aktuelle Fahrzeugbestand muss zum Klimaschutz bei-tragen.“ Zum 01.01.2021 lag der Bestand an Kraftfahrzeugen und Anhängern deutschlandweit bei 66,9 Millionen, davon 48,2 Millionen PKWs mit einem Durchschnittsalter von zehn Jahren. „Diese Zahlen zeigen, dass auch in knapp zehn Jahren noch überwiegend Verbrennerfahr-zeuge im Verkehr sein werden. Deshalb ist es so wichtig, neben den bekannten ‚klassischen‘ Antriebsformen auch Elektromobilität, Wasserstoff oder eFuels weiter zu fördern. Ziel ist letzt-endlich nicht das Verbot der Verbrennertechnologie, sondern ein moderner und mit den Kli-mazielen vereinbarer Antriebs-Mix, um die individuelle Mobilität der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Und genau hierfür setzen wir uns als niederbayerisches Kfz-Gewerbe ein.“ betont Johann Dengler.

Auch über langfristige Branchenthemen wie den Bürokratieabbau, vor allem die Abschaffung der Doppelprüfung beispielweise für AU-Geräte, über die der Bundesrat aktuell berät, und die Digitalisierung, unter anderem durch das Voranbringen der internetbasierten Fahrzeugzulas-sung (iKFZ), wurde sich intensiv ausgetauscht. Zum Ende des Gesprächs waren sich Dr. Loibl, Huber und Dengler einig: „Wir bleiben im konstruktiven Austausch, denn nur gemeinsam und im Dialog sind die aktuellen Herausforderungen zu bewerkstelligen. Letztendlich geht es hier um Existenzen und Bedürfnisse, also um sehr ernste Themen!“

 

Austausch zwischen Dr. Petra Loibl, Josef Huber und Hans Dengler

V.l.n.r.: Josef Huber (Geschäftsführer Kfz-Innung Niederbayern), CSU-Landtagsabgeordnete Dr. Petra Loibl, Johann Dengler (Bezirksmeister für den Landkreis Dingolfing-Landau und Inhaber der Auto Dengler e.K., Wendelskirchen)

 

 

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